Man erfährt aus den Sagen der Insel Sylt
wie der Friese lebt, liebt, leidet, was er fühlt.
Hoffnungen und Wünsche sind darin verborgen,
seine Ängste, seine Nöte und seine Sorgen.
Früher sind es die gleichen wie heute gewesen,
die man im Spiegel der Sagen kann lesen:
Frei möchte der Inselfriese sein,
er liebt die Treue und ist nicht gern allein.
Ihn ängstigt Hexerei. Ihm graust vor den Toten.
Und vor der Gier des Meeres ist Furcht geboten.
Drum wünscht er sich Kraft, Stärke und Mut
für das, was er schafft und für das, was er tut.
Wir lesen staunend und wundern uns bloß,
auf der Insel war früher der Teufel los.
Uns werden Gespenster und Hexen vorgestellt,
Riesen sowie Zwerge aus der Unterwelt.
Es gab Puken, Geister und wildes Feuer,
Meeresbewohner und auch Ungeheuer.
Was war und geschah vor vielen Jahren
ist aus spannenden Sagen zu erfahren.
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